Schulbildung für Mädchen

Nicht überall auf der Welt können alle Kinder die Schule besuchen. Doch warum können gerade Mädchen in vielen Ländern nicht zur Schule zu gehen?

Warum gehen viele Mädchen in manchen Ländern nicht zur Schule?

Mittlerweile hat in der Schweiz auch für Schülerinnen und Schüler der Alltag seinen Lauf genommen: Während im Aargau bereits am 8. August die Schulglocke wieder geläutet haben, war in Nidwalden und im Tessin erst am 29. August wieder der erste Schultag. Was hierzulande eine Selbstverständlichkeit ist, sieht anderswo komplett anders aus. Nicht überall auf der Welt können Jungen und Mädchen zu Beginn des neuen Schuljahrs wieder gemeinsam die Schule besuchen. Doch warum haben gerade Mädchen in vielen Ländern nicht die Möglichkeit, zur Schule zu gehen?

Rollenmodelle als Hindernis

In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen und Ländern sind die Rollen klar verteilt. So sollen Jungen später oftmals in die Rolle des Versorgers der Eltern schlüpfen. Dementsprechend ist eine gute Schulbildung wichtig, um genügend Geld zu verdienen. Frauen zählen aus der Sicht dieser Kulturen dagegen nach ihrer Heirat zur Familie des angeheirateten Mannes. Dort sollen sie sich um die Schwiegereltern und deren Haushalt kümmern. Viele Familien verstehen den Wert der Bildung für Mädchen nicht. Sie sind der Meinung, die Kinder würden zu einem späteren Zeitpunkt ohnehin heiraten und wären dann auch durch die Hilfe des späteren Mannes gut versorgt.

Schulkosten, langer Schulweg und Kinderarbeit

Die Arbeitskraft der Kinder und Jugendlichen wird lieber im eigenen Haushalt eingesetzt. Sind die Kosten für den Schulbesuch hoch und der Weg lang und beschwerlich, so werden häufiger die Jungen in die Schule geschickt, als die Mädchen. Dabei wären die jungen Frauen durch die Bildung in der Lage, mehr auf ihre eigene Gesundheit und die ihrer späteren Kinder zu achten. Zugleich würde sich die Chance ergeben, selbst Geld zu verdienen und somit aktiv zur Versorgung der Familie beizutragen.

Bildung für Mädchen stärkt das eigene Land

Tatsächlich Hoffnung spenden für Kinder und v.A. Mädchen rund um den Globus die Reporte der OECD, die argumentieren, dass Bildung von Frauen ein weiterer wichtiger Schritt für eine nachhaltige Welt sei. Vor allem in Afrika könnte der Hunger reduziert werden, da sich die wirtschaftliche Kraft des Landes erhöhen würde. Wer sich mit seiner Zukunft und seiner Ausbildung beschäftigt, kann ein selbstbestimmteres Leben führen. So werden Mädchen mit wenigstens Grundschulbildung weniger zwangsverheiratet.

Gezielte Aktionen, bei denen Ursachen für die Benachteiligung von Mädchen und Frauen in Sachen Bildung ansetzen, haben sich als sehr erfolgreich erwiesen. Diese können Hoffnung spenden für Kinder und Jugendliche auf der Welt, denn die Weichen für die Zukunft sind noch zu stellen.

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