Wieso werden wir nicht schwanger?

Diese Frage stellen sich unzählige Paare in Deutschland. Einige vielleicht zum ersten Mal, andere denken schon an eine Kinderwunschbehandlung…

Wer Rat und Hilfe sucht, kann sich am 13. Mai 2015 von 19.00 bis 21.00 Uhr anonym und kostenfrei informieren.

Ein Expertenteam aus einer Frauenärztin, einem Embryologen, einem Psychologen und einem Medizinrechtler steht allen Interessierten zur Verfügung, um die zahlreichen Aspekte rund um den unerfüllten Kinderwunsch zu besprechen. Wer teilnehmen möchte, kann sich einfach einloggen unter www.expertenchat-fertinet.de.

Viele Menschen glauben, allein das Alter sei entscheidend für die Möglichkeit, ein Kind zu bekommen. Jedoch können viele andere Faktoren auch eine Rolle spielen; manchmal sogar Krankheiten, bei denen man gar keinen Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit vermuten würde. In Deutschland sind ca. zwei Millionen Paare ungewollt kinderlos – eine große seelische Belastung für die Betroffenen, und auch die Partnerschaft kann darunter leiden. Liegt es an „ihr“ oder an „ihm“? Warum können andere, was wir nicht können? Ist eine Kinderwunschbehandlung nicht sehr langwierig? Bezahlt das eigentlich die Krankenkasse? Diese und viele andere Fragen stürzen auf die Betroffenen ein und wollen dringend beantwortet werden.

Der kostenlose Live-Chat auf www.expertenchat-fertinet.de steht allen Interessierten zur Verfügung. Hier können sie offen und auf Wunsch anonym alle Fragen stellen, mit den Experten diskutieren und andere Menschen treffen, die ähnliche Sorgen haben.

Am 13. Mai 2015 ab 19.00 Uhr nimmt sich das Expertenteam zwei Stunden Zeit, um über unerfüllten Kinderwunsch medizinisch zu informieren, Tipps für die Psyche und zur Erstattung zu geben. Dr. Ute Czeromin ist Frauenärztin und Sexualtherapeutin. Sie stellt die Vorerkrankungen, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können, sowie die entspre-chenden Behandlungsmöglichkeiten vor. Dr. Martin Greuner ist Spezialist für Zellteilung und embryonale Entwicklung und erklärt das Labor im Kinderwunschzentrum. Ebenfalls mit dabei ist Prof. Dr. Heribert Kentenich, Frauenarzt und Psychotherapeut, der in seiner langjährigen Praxis schon viele nützliche Tipps zum Umgang mit der Belastung und Paarsituation geben konnte. Außerdem steht Rechtsanwalt Holger Eberlein für Fragen zu den Behandlungskosten, zur Übernahme durch die Krankenkassen sowie zu speziellen Förderprogrammen zur Verfügung. Auch aktuelle Urteile werden vorgestellt, bspw. für homosexuelle Paare und nicht-eheliche Partnerschaften.

Anmeldung zum Chat vorab möglich

Wer nach dem Chat die wichtigsten Fragen und Antworten per eMail erhalten möchte, kann sich bereits vorab auf www.expertenchat-fertinet.de anmelden. Natürlich ist es auch möglich, sich am 13. Mai direkt um 19.00 Uhr (mit einem Pseudonym) einzuloggen.

Unerfüllter Kinderwunsch betrifft immer mehr Menschen

In Deutschland sind ca. 15 Prozent aller Paare ungewollt kinderlos. Aber nicht nur die Tatsache, dass viele Frauen heutzutage erst in den Dreißigern an eine Familiengründung denken, ist dafür verantwortlich. Schilddrüsenerkrankungen, Veränderungen oder Erkrankungen der Gebärmutter und Eileiter, Krebs, aber auch eine unzureichende Samenqualität des Mannes können einer Schwangerschaft im Wege stehen. Auch hat Über- oder Untergewicht sowie Rauchen einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

Bei einem knappen Drittel aller Betroffenen sind jeweils Mann oder Frau, bei einem Großteil beide Partner von der Unfruchtbarkeit betroffen. Nur bei einem geringen Teil (ca. 10 Prozent) lässt sich keine medizinische Erklärung für das Ausbleiben des Nachwuchses finden.

Kinderwunschbehandlung: Individuell und erfolgreich

Die moderne Medizin kann vielen Paaren in dieser Situation helfen. Dabei sind die Methoden heute sehr individuell und schonend, und eine Behandlung in einem Kinderwunschzentrum führt bei ca. 70 Prozent aller Paare zum erwünschten Erfolg. Und: Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto größer sind die Chancen.

Seit der Geburt von Louise Joy Brown, dem ersten „Retortenbaby“, sind weltweit bereits über fünf Millionen Babies durch künstliche Befruchtung zur Welt gekommen und auch der Umgang mit Unfruchtbarkeit hat sich gesellschaftlich gewandelt. Das Verständnis für die Familienplanung mit Hilfe der Kinderwunsch-Therapie ist gestiegen, das Stigma der Kinderlosigkeit überholt und die Therapien anerkannt.

Belly of pregnant woman with pink bow

Quelle: presseportal.de / Merck Serono GmbH

 

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