Wasser ist Leben

So beschreiben die Tuareg in der Wüste des Nigers die Grundlage ihres Daseins. Wer ohne Wasser ist, wird krank und stirbt. Und dies gilt nicht nur für die Tuareg: Wer, wie CARE, die Armut bekämpft, muss helfen, dass alle Menschen über sauberes Trinkwasser in ihren Häusern oder zumindest in der unmittelbaren Nähe verfügen. Wasser im Überfluss zu haben, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Einfach zu Hause den Wasserhahn aufdrehen – die meisten Menschen außerhalb Europas können das immer noch nicht.
Aber „Wasser im Überfluss“ kann auch ein Problem darstellen. Was die Menschen in Afrika und Asien im Sommer 2007 an Überschwemmungen, Fluten, ja regelrechten Sintfluten erleben mussten – auch das sind die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels.

Bis vor einigen Jahren wurden die Folgen der Klimaveränderung noch als „Wetterkapriolen“ angesehen. Erst vor kurzem wurden Intensität und Gefahren der globalen Erwärmung der Weltöffentlichkeit bewusst – nicht zuletzt durch den Friedensnobelpreis für Al Gore und den Globalen Klimarat. Inzwischen ist offensichtlich, dass wir es mit einer massiven Zäsur zu tun haben, die vor allem die armen Länder betrifft, obwohl sie am wenigsten dafür verantwortlich sind. Beispiel Afrika: Dürren gibt es auf dem Kontinent zwar schon seit Langem. Aber ihre Intensität und Dauer haben sich geändert. Sie sind noch unberechenbarer geworden. So müssen sich die Einwohner Äthiopiens an neue, kürzere Dürrezyklen anpassen – sonst haben sie keine Überlebenschance. Aber auch Asien ächzt unter neuen Klimaphänomenen: Die Taifune in Vietnam gewinnen zunehmend an Kraft, Bangladesch droht die Einbuße großer Landflächen an die überflutenden Ströme des Himalaya. Doch nicht nur Afrika, Asien, Lateinamerika, längst auch Nordamerika, Australien und Europa haben mit Wasserengpässen und bisher unbekannten Überschwemmungen zu tun.

Wasserknappheit beispielsweise in Darfur bedeutet: Sie ist eine der Ursachen für den lang anhaltenden Konflikt, bei dem mehr als zwei Millionen Menschen vertrieben wurden und zweihunderttausend bereits starben. Wir beschreiben aber nicht nur die Katastrophen und Herausforderungen. CARE hilft den Menschen, neue Überlebensstrategien zu finden und Wasser sparsamer zu verwenden. Wir müssen uns auf die veränderten Bedingungen auf unserem Planeten einstellen.

aus „care affairs 2“

 

 

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