Künstliche Süssstoffe erhöhen das Diabetes-Risiko

Diabetiker sollten bekanntlich wenig Zucker zu sich nehmen und weichen deshalb oft auf kuenstliche Suessstoffe aus. Nun jedoch scheint sich herauszustellen, dass auch das keine gute Idee ist. Es gibt inzwischen eine grosse Auswahl an Suessstoffen – das altbekante Aspartam, Acesulfam, Cyclamat, Sucralose, sowie Stevia, ein aus einer Pflanze gewonnener Stoff.

Einige dieser kuenstlichen Suesstoffe sind fuer sich schon ins Kreuzfeuer der Kritik gekommen, allen voran Aspartam – welches unter Hoechst dubiosen Umstaenden nach mehrfacher Ablehnung durch die Zulassungsbehoerden nach einem politischen Raenkespiel von Donald Rumsfeld fuer Monsanto dann ploetzlich doch zugelassen wurde – aber auch Sucralose, weil es fast nicht biologisch abbaubar ist und in der Natur noch unbekannte Schaeden hervorrufen koennte.

Nun zeichnet sich aber ein weiteres Argument gegen Suesstoffe ab, und zwar gegen alle: naemlich, dass sie das Risiko eines Diabetes erhoehen. Das ist besonders tragisch, weil gerade Diabetiker oder Menschen, die ein erhoehtes Risiko fuer Diabetes haben, besonders oft zu Suesstoffen greifen. Die “Therapie” verursacht also des Problem mit.

Wissenschaftler des Weizman Institute of Science habe nun untersucht, worauf dieser Zusammenhang basieren koennte. Ausschlaggebend ist dabei anscheinend die Darmflora. Die Darmbakterien reagieren auf die vermeintliche Ueberdosis an Zucker – denn auch ihnen gaukeln die Suessstoffe vor, das seine Unmenge Davon konsumiert wurde – indem sie Stoffe ausschuetten, welche weniger empfindlich machen auf Glukose. Dies foerdert dann auch beim Menschen eine Glukoseintoleranz.

Zum Artikel: http://news.doccheck.com/de/newsletter/1379/9354/

Immer wieder hoffen wir auf die schnelle Loesung von gesundheitlichen Problemen. Wenn man doch nur so viel essen koennte, wie man wollte, ohne zuzunehmen. Wenn man doch nur fit sein koennte, ohne sich zu bewegen. Wenn man doch nur gesund sein koennte, waehrend man ungesund isst! Das sind alles sehr verstaendliche und menschliche Wuensche. Leider hat aller medizinische Fortschritt bisher nicht dazu gefuehrt, dass wir uns ueber die grundlegenden Erfordernisse des Koerpers hinwegsetzen koennen, ohne unter negative Folgen leiden zu muessen. Und ich befuerchte, das wird auch nie wirklich der Fall sein. Wahrscheinlich bleibt uns nichts anderes uebrig, als den Gesetzen der Natur zu folgen. Was die Suessstoffe angeht, bedeutet das wohl, wieder vermehrt die verschiedenen subtilen Geschmacksrichtungen schaetzen zu lernen, als alles mit “suess” ueberkleistern zu wollen.

sweet_typography_by_samadarag-d6ftltv[1]

 

Beitrag von David P. Amrein

Heilpraktiker,lic. oec. HSG
Gründer und Leiter Dr. Clark Zentrum
Zieglerstraße 44
CH-3007 Bern, Schweiz

Lesen Sie hier alle Beiträge von David Amrein:  http://frauenblog.ch/?s=david+amrein
Gründer, Dr. Clark Zentrum

 

2 Kommentare zu Künstliche Süssstoffe erhöhen das Diabetes-Risiko

  1. Es sollte einfach überlegt werden, nicht mehr so viel Zucker zu verzehren. Das nun künstlich hergestellte Zuckerarten nicht vom Vorteil sein können, muss eigentlich jedem klar sein.

  2. Guten Tag,

    es ist an sich nichts neues, dass chemische Zuckerstoffe das Diabetisrisiko erhöhen. Doch das gleich gilt übrigens auch für Hunde. Laut (Link von Redaktion entfernt) ist in vielen teureren Hundefutterportionen zu viel unnötiger Zucker enthalten. Die Vierbeiner sollen so auf eine Marke spezialisiert werden. Wie beim Menschen müssen man auch hier gegen diese zusätzliche Anreicherung vorgehen.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Dateien hochladen

Du kannst Bilder oder Dateien in deinen Kommentar einbetten, indem du diese unten auswählst. Wenn du eine Datei hochgeladen hast wird ein Link an deinen Kommentar angefügt. Du kannst so viele Bilder oder Dateien hinzufügen wie du willst und alle werden deinem Kommentar hinzugefügt.


Bitte trage das Ergebnis der Rechenaufgabe in das leere Feld ein..

Klicke auf das Bild, um Dir die Frage in Englisch anzuhören.