„AKW abschalten statt Jodtabletten verteilen“

Bild: microsoft.office

Gerade habe ich den Newsletter von Greenpeace erhalten. Einmal mehr stelle ich fest, dass die Politiker da draussen einfach das machen was sie wollen. Egal wie sinnvoll oder sinnlos. Der Atomausstieg ist dafür das beste Beispiel. Das es für Atomenergie keine 100% Sicherheit gibt ist uns wohl allen bewusst. Aber offenbar sind die Politiker Meister darin diese Tatsache auszublenden und sich die Dinge schönzureden.

Gerne teile ich hier den besagten Newsletter von Greenpeace:

Am Montag fällte der Nationalrat einen verantwortunglosen Entscheid:

Er gewährt den Uralt-AKW Mühleberg und Beznau eine Gesamtlaufzeit von 60 Jahren. Die AKW in Leibstadt und Gösgen könnten theoretisch sogar unbegrenzt am Netz bleiben. Damit hat die Grosse Kammer gezeigt, dass ihr die Interessen der Atom-Lobby wichtiger sind als die Sicherheit der Bevölkerung.

Dass die Möglichkeit eines Reaktorunfalls real ist, hat der Bund selbst bestätigt: Er versendete in den letzten Wochen an alle Haushalte im Umkreis von 50 Kilometern um ein AKW Jodtabletten. Im Flyer, der im Vorfeld versendet wurde, hiess es beruhigend: «Im Notfall gut geschützt». Greenpeace verbesserte die Kommunikation, klärte die Bevölkerung über den tatsächlichen Nutzen der Jodtabletten auf und informierte über die Gefahren von Altreaktoren. Rund 8000 Personen unterschrieben die Online-Petition und forderten vom Parlament ein klares Abschaltdatum für die Schweizer AKW. Fast 2000 von ihnen schrieben eine persönliche Botschaft an das Parlament.

Herzlichen Dank an alle, die der Forderung eine Stimme gaben!

Botschaften lesen

 
Mit dem Entscheid hat der Nationalrat die Anliegen der Bevölkerung ignoriert. Nun hat es der Ständerat in der Hand, den gefährlichen Entschluss zu verbessern. Wir werden die Debatte weiterhin kritisch begleiten und auf das Gefahrenpotential der Schweizer AKW aufmerksam machen.

Quelle: Newsletter Greenpeace

 

 

 

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