Auswandern….

…ist spannend und aufregend! Aber was ist, wenn das Herz zu Hause bleibt? Immer mehr Menschen wandern aus, um ihr Glück im Ausland zu versuchen. Das Abenteuer lockt von weitem, diejenigen, die es wagen, hoffen auf neue Chancen. Jedoch sollte man sich gut informieren und absichern, bevor man sein Bündel packt, bzw. irgendwelche Verträge unterschreibt. Falls man von der Firma aus ins Ausland geholt wird, sollte der Expatvertrag genau überprüft werden.

In Sachen Wohnungssuche im Ausland/steuerrechtlichen Belangen etc. wird man meist von der Firma selbst unterstützt, ansonsten gibt es hilfreiche Checklisten, siehe: www.eda.admin.ch / Auswandern / Checkliste auswandern / Themen ABC.

Ein genauso wichtiger Punkt wie die Finanzen ist die Sprache. Beherrscht man die Fremdsprache schon ein Stück weit, ist es um einiges einfacher. Die Fähigkeit, in der Fremde auch mit Einwohnern kommunizieren zu können, hilft, sich schneller einzuleben und… Freunde zu finden. Dabei die alten Freunde zu Hause aber nicht vergessen… Zum Glück ist es heute dank social media um einiges einfacher, Kontakte zu knüpfen oder sie zu erhalten. Empfehlenswert wäre es, sich baldmöglichst in sein neues Umfeld zu integrieren; Kurse buchen, Vereine beitreten, die Gegend erkunden, mit „Locals“ sprechen.

Wir leben in einer globalen Welt, bei einigen Berufsgattungen gehört es dazu, ins Ausland versetzt zu werden – auf unbestimmte Zeit. Obwohl die „Expat-Packages“ längst nicht mehr so verlockend sind wie noch vor zwanzig Jahren, als die Expats mit saftigen Verträgen ans andere Ende der Welt gelockt wurden. So oder so, es braucht ein Stückchen Mut, diesen Schritt zu wagen. Es geht ja nicht nur darum, sich von Familie und Freunden, Kollegen und Haus und Land zu verabschieden. Ein knorpeliges Stück „Wurzel“ bleibt dabei vielleicht in der alten Heimat zurück, vergraben im Vorgarten des ehemaligen Wohnortes, was auch gut ist. Aber was geschieht, wenn auch das Herz zurück bleibt? Man kann vielleicht nicht vorhersehen, wie es einem in der neuen Wahlheimat ergehen wird, aber es besteht heutzutage eher die Möglichkeit, sich zu schützen. Indem man sich zuvor umfassend informiert, mit ehemaligen Expats redet, sich austauscht, ev. vorher bereits auf ein Schnupperweekend hinfliegt, damit man später keine bösen Überraschungen erlebt.

Die rund 700‘000 „Auslandschweizer“, also Schweizer Bürger, die nicht in der Schweiz leben nennt man „die Fünfte Schweiz“. Sie sind über alle Kontinente verteilt. Betreffend Stimm- und Wahlrecht etc. siehe: www.eda.admin.ch / Leben im Ausland / die Fünfte Schweiz.

Der Traum vom Leben im Paradies

Eine Schweizer Freundin hat den Schritt vor ein paar Jahren ganz eigenständig gewagt; Sie hat alles zurückgelassen und ist mit ihrem Freund in die Philippinen gereist, um auf Siquijor – südöstlich von Cebu – ein Stück Land zu erwerben. Anfangs hatten sie lediglich ihre Vision und dazu den Businessplan in der Tasche… nicht mal Wasser gab es auf dem Grundstück. Heute steht dort ein wunderschönes, erstklassiges Boutique-Hotel, ein Paradies für Taucher. Sie haben etwas erschaffen, wovon viele andere träumen, es aber nicht wagen. Oder die aus verschiedenen Gründen leider scheitern, weil ihnen zu viele Steine in den Weg gelegt werden.

Meine Freundin ist eine von denen, die es durchgezogen hat und darauf kann sie unglaublich stolz sein. Das Wichtigste ist der feste Glaube an sich selbst, die positive Einstellung und Durchhaltewillen. Probleme werden auftauchen – garantiert – aber daran wächst man.

Resort siehe: www.kawayanholidayresort.com

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Expat-Blogs, Relocation Agenturen, Beratungsstellen, die Tipps und Infos liefern:

  • Beratung und Hilfe in der Schweiz erteilt u.a. die Dachorganisation ASO: www.aso.ch
  • Soziales: Expatgruppen und Vereine je nach Land und Stadt, Internations.org zum Beispiel bietet Hilfe für Expats in 390 Städten der Welt

 

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