Plötzlich Expat 13

© B. Isliker

Liebesgrüsse aus Hong Kong: wöchentliche Episoden / gekürzte Erfahrungsberichte über meine Zeit als Expat in der momentan drittgrössten Metropole China‘s. 

Hong Kong’s Nachtleben. In Hong Kong nachts alleine ausgehen? Kein Problem! An jeder Ecke halten Taxis, bis spät in der Nacht kann man sich sicher fühlen, da immer viel Betrieb herrscht und es kaum dunkle, unheimliche Ecken gibt, jedenfalls nicht an diesen zentralen Orten. Als Paar muss man sich nie darüber streiten, wer nach Hause fährt und wer ein Glas mehr trinken darf.

Alle nehmen das Taxi, weil es praktisch und günstig ist. Für Singles und junge Paare hat Hong Kong einiges zu bieten: die bekannte „Nightlife area“ „Lan Kwai Fong“ ist ideal als Treffpunkt für den Abend, es gibt hunderte von Bars und Restaurants. Es ist immer was los, viele stehen mit ihren Drink draussen auf der Strasse, es ist laut, stickig und pulsierend. Insbesondere mögen wir die Gegend rund um die „Wyndham Street“, zum Beispiel das trendige „Azure“. Das beste Steak gibt es im italienischen Steak-House „Bistecca“, Lan Kwai Fong.

SOHO: Nicht zu vergessen die „Chocolates Martinis“, die es unbedingt an der 38 Staunton Street zu geniessen gilt: In der „Feather Boa“ mit Vintage Flair, ganz versteckt hinter einem schlichten Holz-Tor. SOHO steht für „South of Hollywoodroad“, bzw. „südlich der Hollywoodroad“. Es ist einer meiner Lieblingsorte und inspiriert mich jedes Mal, da er voller kleiner Antiquitätenläden und Kunstgalerien steckt. Hong Kong blüht in Sachen Kunst extrem auf, ein Mekka für asiatische Kunstliebhaber: Art Basel Hong Kong, Hong Kong Museum of Art, Hong Kong International Art Fair, Hong Kong Arts Festival.

Entlang der „Escalators“, eine der längsten (allerdings unterbrochenen) Rollbahntreppe der Welt, die durch die Mid-Levels führt und dabei die steilen Hänge zwischen Queens Road Central und der Conduit Road (Richtung Peak) verbindet, findet man ebenfalls zahlreiche kleine Restaurants. Ich liebe es, in einem kleinen Café zu sitzen und dabei die vorbeiziehenden „Köpfe“ der „aufwärts rollenden“ Passanten zu sehen. Insbesondere, wenn ich nebenan ein paar ältere Chinesinnen beobachten darf, die während Stunden „Mah-Jongg“ spielen, ein beliebtes chinesisches Spiel.

Kowloon-Seite:
Wer Jazz mag, sollte den „Ned Kelly’s Last Stand“ im ältesten Pub Hongkong’s, Nähe Nathan Road ausprobieren. Was man in Hong Kong auch nicht verpassen sollte, ist ein Abend im „Karaoke Club“, möglichst mit vielen Freunden, je schlechter sie singen, desto lustiger der Abend. Von der „Tsim Sha Tsui-Promenade“ aus kann man nachts die riesigen Container beobachten und dabei die „Avenue of Stars“ bestaunen, welche Handabdrücke und Infos über die Film-Industrie Hong Kong‘s aufzeigt. (Jackie Chan lässt grüssen…)

Wer die im Avant-Garde-Stil gehaltene „Felix Bar“ (by Philippe Starck) bewundern möchte, sollte auch nicht die dramatische Aussicht von der Herrentoilette des berühmten „Peninsula Hotels“ verpassen…. Natürlich in der glücksbringenden 28. Etage stationiert. Neben der Felix Bar und anderen hervorragenden Restaurants bietet das imposante Hotel auch ein urchig-schweizerisches Restaurant, welches u.a. „Zürcher Geschnetzeltes mit Röschti“ anbietet.

© B. Isliker
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Liebesgrüsse aus Hong Kong: wöchentliche Episoden / gekürzte Erfahrungsberichte über  meine Zeit als Expat in der momentan drittgrössten Metropole China‘s.  by schreiberling.co.uk

 

 

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