Facebook und die Welt

Bea Badet

Gestern Abend bin ich in eine der unsäglich fruchtlosen FB-Diskussionen geraten, in der mehr als deutlich wurde, dass der Mensch in seinem Empfinden und Urteil immer von seiner eigenen Situation ausgeht, was zwangsläufig die Fronten verhärtet.


Wir sind alle geprägt durch unsere Kultur, die Gesellschaft , das direkte Umfeld, den Sozialisationsprozess, den wir durchlaufen haben. Unsere Erfahrungen sind dadurch bestimmt und geprägt, nur dass diese sehr individuell sein können, entfällt so manchen im Eifer der Gefechts.

Selbst eineiige Zwillinge mit identischen genetischen und sozialen Gegebenheiten entwickeln sich im Laufe des Lebens verschieden. Wie kann man also ernsthaft davon ausgehen, das Prägung und äußerer Einfluss zum gleichen Resultat führt.

Es zeigt nur den allgemeinen Mangel an Flexibilität, Empathie, und analytischen Bewusstsein. Eine allgemeine Krankheit unseres Systems, ein Produkt unserer Gesellschaft. Das Ende der Demokratie und der Anfang einer Diktatur der Dummheit. Manchmal so offensichtlich, dass man ihr nur noch mit Humor begegnen kann.

Es erinnert mich an die gigantische Skulptur Rudolf Steiners, die im Goetheanum in der Schweiz zu besichtigen ist. Der Mensch zwischen Ahriman und Luzifer und über allem lacht der Weltenhumor!

 

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