Lohndiskriminierung und die „richtige Einstellung“

Verteidigungsminister Ueli Maurer ist kein begnadeter Witzereisser. Das wissen wir seit vergangenem Wochenende. Doch man kann ihm einen ­Beitrag zur Volksgesundheit zugutehalten: Sein Vergleich von Frauen mit Haushaltsgegenständen dürfte für manchen Schenkelklopfer und damit für Entspannung männlicher Bein­muskulatur gesorgt haben.

Von Arbeitgeberpräsident Roland Müller kann man solches nicht behaupten. Am Montag mutmasste er anlässlich der Pressekonferenz zur Lohnstrukturerhebung im Bundeshaus über die Gründe, weshalb die Lohnschere zwischen Frauen und Männern sich in der Schweiz seit 2010 noch weiter geöffnet hat – auf rund 19 Prozent. Schuld sei, so Müller, die «innere Einstellung» der Frauen, das hätten interne Recherchen ergeben. Frauen seien nicht bereit, höhere Anstrengungen im Beruf auf sich zu nehmen – das lasse sich leider kaum beeinflussen. Das war nicht als Witz gemeint.

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Aufgeschnappt bei: BaslerZeitung Online „Auf Wunsch der Männer“

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