Frauenstimmrecht seit erst 25 Jahren

Vor 25 Jahren, an der denkwürdigen Landsgemeinde in Hundwil vom 30. April 1989, hat Appenzell Ausserrhoden als zweitletzter Kanton das Frauenstimmrecht eingeführt. 18 Jahre nach dem Ja des Schweizer Volks von 1971 war auch Ausserrhoden reif für diesen Schritt.

Dennoch wurde die Abstimmung an der Landsgemeinde in Hundwil zur Zitterpartie: Nicht mit überwältigendem, aber mit erkennbarem Mehr stimmten die Ausserrhoder Männer Ja. Aline Auer, Präsidentin der IG Frauenstimmrecht, zeigte sich danach erleichtert. Dem Kanton sei viel Hässliches erspart geblieben.

Erfolglose Anläufe seit 1970

Vor diesem historischen Entscheid hatte sich die Ausserrhoder Landsgemeinde zwischen 1970 und 1984 fünfmal gegen das Frauenstimmrecht ausgesprochen. 1972 wurde zwar die Möglichkeit des Frauenstimmrechts auf Gemeindeebene gutgeheissen, das kantonale Stimmrecht aber gleichzeitig abgelehnt.

1976 und 1979 schickten die Ausserrhoder zwei weitere Initiativen bachab. Und 1984 sagte die Landsgemeinde Nein zu einer Urnenabstimmung über das kantonale Frauenstimmrecht.

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Aufgeschnappt bei: 20 Minuten Online „Vor 25 Jahren kamen die Frauen zu ihrem Recht“

 

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