Haarausfall bei Frauen – eine psychische Belastung

Ob kurz, ob lang, ob hell, dunkel oder bunt, ganz ohne oder versteckt unter einer Kopfbedeckung – unsere Haare sagen viel über uns aus und prägen wesentlich unser Erscheinungsbild. Schlimm wird es, wenn die Haare ungewollt ausfallen. Haarausfall bei einer Frau kann eine ernsthafte psychische Belastung darstellen. Wir geben einen kurzen Überblick über Ursachen und hilfreiche Tipps.

Einige Fakten über Haare

Bei den Kopfhaaren eines Menschen handelt es sich um lange Hornfäden, überwiegend bestehend aus der Eiweißverbindung Kreatin. Das Kopfhaar wächst durchschnittlich 0,3mm am Tag, was einem Zentimeter im Monat entspricht. Biologisch gesehen lebt nur die Haarwurzel in der Kopfhaut. Sie hat eine Lebensdauer von 2-6, manchmal auch über 10 Jahre. Die Anzahl der Haare variiert mit der Haarfarbe. Menschen mit blonden Haaren besitzen ca. 150.000 Haare, Rothaarige kommen auf ungefähr 90.000 Haare. Das Wachstum der Haare lässt sich nur minimal beeinflussen. Sonnenstrahlung, gesunde Ernährung, gutes Pflegeshampoo und alle 2-3 Monate ein Friseurbesuch, um Spliss zu entfernen, können aber helfen.

Warum fallen Haare aus und was hilft wirklich dagegen?

Dass Haare ausfallen ist normal, wird aber dann zum Problem, wenn nicht mehr ausreichend Haare nachwachsen und somit lichte Stellen im Kopfhaar entstehen.  Die möglichen Ursachen für übermäßiges Ausfallen der Haare sind sehr vielfältig. Hormonschwankungen, Erbanlagen, Nährstoffmangel, Medikamente und übermäßiger Gebrauch von Stylingprodukten sind mögliche Auslöser. Wenn Sie unter übermäßigen Haarausfall leiden, sollten Sie also zunächst systematisch Ursachenforschung betreiben und dabei Ihren Arzt zurate ziehen. Lassen Sie mit Hilfe eines Blutbildes klären, ob Ihrem Körper Nähr- oder Baustoffe fehlen und lassen Sie auch Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen.

Falls Sie Medikamente nehmen, lassen Sie sich beraten, in wie weit diese ausschlaggebend für Haarverlust sein können. Fragen Sie sich auch, ob Sie möglicherweise unter versteckter psychischer Belastung leiden. Beispielsweise Stress, Unzufriedenheit in Job oder Beziehung oder Streit mit der Familie können nämlich ebenfalls Haarausfall begünstigen.
Vielleicht ist ihr Körper auch durch falsche Ernährung übersäuert oder Sie betreiben einseitige Diät. In einigen Fällen kann aber auch eine medizinische Therapie gegen Haarausfall unumgänglich sein. Schließen Sie vorher andere Ursachen aus und lassen Sie sich von einem Arzt Ihres Vertrauens gut und ausführlich beraten.

Vielversprechende Wundermittelchen gibt es viele, aber Haarausfall bei einer Frau wird vor allem durch eine ganzheitlich gesunde Lebensweise und Ernährung verhindert.

Achten Sie auf sich selbst, Ihr Wohlbefinden und Ihre Zufriedenheit, verzichten Sie auf unnötige Giftstoffe und Chemikalien und Sie werden sehen: Ihr Haar wird es Ihnen danken.

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2 Kommentare zu Haarausfall bei Frauen – eine psychische Belastung

  1. Wow, wieder diese feministischen Klischees… Frauen können dies nicht und jenes nicht, diese Benachteiligung ist schon hausgemacht?
    Ich meine Männer mit Glatze sollten kein Problem haben, aber bei Frauen ist es gefährdend für die Psyche?

    Kommt mal selber klar!

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