Was Experten zur Behandlung von Stress raten

Foto: djd/Neurexan/VstockLLC

Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Im digitalen Zeitalter mit seiner Flut an Informationen und immer neuen Kommunikationsmöglichkeiten ist zwar ein flexibleres Arbeiten von Zuhause möglich, der Leistungs- druck ist aber deutlich gestiegen, da die Abgrenzung zwischen Berufs- und Privatleben immer schwieriger wird. Der Körper reagiert auf diese Belastung mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Kortisol, welche nachweislich den Alterungsprozess beschleunigen.

Insbesondere Adrenalin sorgt für erhöhte Vitalwerte, wie steigenden Blutdruck oder erhöhten Puls. Doch Adrenalin wird schnell vom Körper abgebaut und hat keine längerfristige Auswirkung auf den Körper.

 

Organische und psychische Schäden bei Stress nicht ausgeschlossen

Kortisol jedoch reichert sich bei dauerhaftem Stress im Körper an und entwickelt sich zu einem regelrechten Zellgift. Die Folgen können verheerend sein und im schlimmsten Fall zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Um diese Gefahren abzuwenden, ist es wichtig, seinen eigenen Stress-Level und die auslösenden Faktoren zu kennen. Nur so kann man  Stress wirkungsvoll behandeln. Chronischer Stress, wie er durch die Dauerbelastung von Beruf und Privatleben verur- sacht werden kann, hat häufig auch Folgen für das seelische Wohlbefinden. Laut Krankenkassen steigen die Fehlzeiten bedingt durch psychische Erkrankungen stetig an.

 

Bei Stress und Erschöpfungszuständen schnell reagieren

Beim Gefühl von Stress ist es wichtig, sein Handeln und Tun häufiger zu hinterfragen und die Aufgabendichte so anzupassen, dass sie auch zu leisten ist. Um sein inneres Gleichgewicht wiederzuerlangen, kann es zudem hilfreich sein, Beruf und Privatleben konsequent zu trennen.

 

Tipps zur Stressbekämpfung:

  • Gezielt Entspannung suchen mit Yoga, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung
  • Gesunde und vollwertige Ernährung
  • Ausreichend Schlaf und Bewegung
  • Eine kurze tägliche Auszeit nehmen und Handy und Computer abschalten
  • Regelmäßiger Gesundheitscheck, um Risiken frühzeitig zu erkennen
  • Aufgaben auf einer Liste strukturieren und nacheinander abarbeiten

 

Neben den genannten Punkten ist auch ein ausgefülltes und harmonisches Privatleben ein Mittel gegen Stress bei der Arbeit. Außerdem kann es helfen, bewusst ruhiger und gelassener zu reagieren, indem man sich selbst zur Ruhe ermahnt. Doch letztendlich muss jeder eine ganz individuelle Strategie entwickeln, um Stress zu bewältigen. Seit 10.10.2012 findet man auch Hilfe am bundesweiten „Tag der inneren Balance“. Anlässlich dieses Aktionstages wurde auch eine kostenfreie Stress-Helpline initiiert, welche donnerstags von 17 bis 19 Uhr unter der Nummer 08000/14 28 42 erreichbar ist.

 

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