Die Heiligen Drei Könige

Bereits 332 v. Chr. Wurde die Nacht vom 5. zum 6. Januar gefeiert. Zu dieser Zeit widmete man dieses Fest dem Sonnengott Aion. Auch im Römischen Reich gab es bereits einen ähnlichen Feiertag. Heutzutage ist es Brauch, dass meist Kinder und Jugendliche am Tag der Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus ziehen. In katholisch geprägten Regionen wird dies meist auch von Ministranten oder Kommunionskindern übernommen. Beim Ziehen von Haus zu Haus bringen diese die Frohbotschaft des Evangeliums. Außerdem wird zu diesem Anlass auch um Spenden für benachteiligte Kinder gebeten.

Die sogenannten Sternsinger bringen all denen, welche sie bei sich Zuhause einlassen, Lieder oder Gedichte und Gebete. Üblich ist dann die Segensbitte an der Haustür oder am Türbalken. Diese lautet dann C+M+B und dazu die Jahreszahl des jeweiligen Jahres. Diese drei Buchstaben stehen für die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Aber es steckt auch noch mehr hinter diesen drei Buchstaben denn C+M+B steht auch für die lateinische Segnung „Christus mansionem benedicat“ was soviel bedeutet, wie Christus segne dieses Haus.

Dieser Brauch zählt zu den ältesten Missionsfesten der Welt, da die Heiligen Drei Könige auch Missionare sind, die auch die Ersten waren, welche die Frohbotschaft in die große weite Welt hinausgetragen haben.

Die Heiligen Drei Könige in der Schweiz

In der Schweiz wird das Dreikönigsfest, wie in vielen anderen katholischen Regionen auch begangen. Jedoch gibt es einige regionale Besonderheiten, welche an diesem Tag gepflegt werden. So wird traditionell an diesem Tag ein Dreikönigskuchen gebacken und natürlich auch gegessen. Auch in der Schweiz ist das Sternsingen eine alte Tradition.

In früheren Zeiten wurde dieser Brauch auch gern von ärmeren Leuten genutzt, um sich für den Winter etwas Geld dazu zu verdienen. Diese Spuren finden sich auch in einigen alten Liedern und Texten wieder, welche an diesem Feiertag vorgetragen werden. Aus diesem Grund wird dieser Brauch auch des Öfteren als Heischebrauch bezeichnet, da man um etwas bittet bzw. etwas einfordert.

Heilige Drei Könige und Fasnacht

In einigen Regionen der Schweiz, wie zum Beispiel in der Gemeinde Altendorf, wird am Tag der Heiligen Drei Könige auch die Fasnacht begangen. Hier ziehen dann typische Fasnachtsfiguren, wie die Schlipflochhexe, die Dorfjumpfer und der Rölli durch die Gassen und verbreiten eine festliche Stimmung. Üppige Feste werden also auf Schweizer Gebiet gefeiert und die dunkle Jahreszeit so belebt.

Religion ist für Schweizer etwas sehr Wichtiges und ebenso gepflegt wird auch das dazugehörige Brauchtum.

Bildquelle: de.wikipedia.org

 

 

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