Ursache für Stress – und was bei der Bewältigung hilft

Ohne ausgeglichene, entspannte Seele kein gesunder Körper – das zeigen viele aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen. Wie eine Studie des Münchner Helmholtz Zentrums eindrucksvoll belegt, verdoppelt die dauerhafte Überflutung des Körpers mit Stresshormonen die Anfälligkeit für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Auch einen Zusammenhang zur Ausbildung von Typ-2-Diabetes wies die Universität Göteburg kürzlich nach – wobei Diabetes wiederum das Risiko eines Herzinfarkts steigert.

Hauptauslöser ist immer wieder der Job

Je nach Altersgruppe sieht sich jeder dritte bis vierte Deutsche als von Stress und Erschöpfung betroffen an – dies ergab eine Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Die Belastungen am Arbeitsplatz rangieren dabei als Ursache ganz vorne: Fast jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer ist, wie das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ermittelte, den aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt psychisch und physisch nicht mehr gewachsen.

Persönliches Stressmanagement

Der erste und wichtigste Schritt für alle vom Dauerstress Betroffenen ist ein persönliches Stressmanagement. Dabei ist es zunächst wichtig, die ausschlaggebenden Faktoren für sich selbst zu ermitteln und Strategien zu deren Bewältigung zu entwickeln, so die Hamburger Psychologin Kristina Langosch. Zu diesem Zweck hat sie einen praktischen Online-Test entwickelt, der auf der Website www.stress-schutz.de abrufbar ist.

Stress psychisch und physisch entgegenwirken

Bei einer Überbelastung ist es auch wichtig, auf eine gesunde vitamin- und mineralstoffhaltige Ernährung zu achten – ein sehr wichtiger Vitalstoff ist Magnesium, da Stresshormone dieses Mineral dem Körper in besonders hohem Maße entziehen. Daher sollte man darauf achten, dass die Ernährung vor allem auch Speisen mit hohem Magnesiumgehalt enthält – etwa Vollkornbrot, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Dass ein Magnesiumdefizit vorliegt, kann man an Symptomen wie Erschöpfung, Nervosität und Unruhe erkennen, aber auch an nachts plötzlich auftretenden Wadenkrämpfen. Solche Anzeichen sollte man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, denn auch das Herz kann dadurch geschädigt werden – Herzrasen und Herzrhythmusstörungen können die Folge sein.

Mittel gegen den Dauerstress

Auch regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf das Gesamtwohlbefinden aus und trägt so zu einem stressärmeren Leben bei; jedoch können auch Bewegung und gesunde Ernährung allein oftmals ein Defizit im Mineralstoffhaushalt nicht hinreichend decken, insbesondere in besonders stressintensiven Phasen. In diesen Fällen ist ein Magnesium-Präparat aus der Apotheke oft hilfreich. Besonders empfehlenswert sind Produkte mit einer Magnesium-Orotat-Verbindung. Sie enthalten zusätzlich die natürlich vorkommende Orotsäure, die den Energiestoffwechsel zusätzlich in Gang bringen kann und das Magnesium zudem in den Zellen fixiert und so dessen Aufnahme steigert und seine Wirksamkeit erhöht.

 

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