Finanzielle Freiheit durch Financial Coaching

Sparer stellen sich die Frage, wie sie ihr Vermögen am besten schützen können, wenn das Geld mehr wert wird und die Preise für Produkte sinken. Die unerwartete Antwort ist: Gold und Aktien sind nicht nur inflationssicher, sondern schützen auch bei einer Deflation vor Verlusten.

Von extremer Inflation derzeit keine Spur

Obwohl Experten seit Jahren vor einer Inflation, also der langsamen Entwertung des Geldes warnen, gibt es derzeit kaum Anzeichen dafür. Im Gegenteil: Die Teuerungsrate sinkt in der Eurozone stetig. Das bedeutet, dass der Euro-Raum eher auf eine Deflation hin steuert. Deshalb sollten sich Anleger informieren, welche Geld-Anlagen bei einer Deflation geeignet sind.

Gute Gewinne mit Aktien und Anlagen

Interessanterweise sind auch bei einer Deflation Investitionen geeignet, die normalerweise gegen inflationäre Entwertung des Gelds eingesetzt werden, also Aktien und die Investition in Gold. Dazu haben Analysten von der Credit Suisse zusammen mit der London Business School zurück bis zum Jahr 1900 die Entwicklung der wichtigsten Anlagekassen der 19 bedeutendsten Länder analysiert. Ergebnis sind folgende Erkenntnisse: Deflation kommt relativ häufig vor, ist aber oft gering. Interessanterweise haben jene Anlagen, die bei einer Inflation empfohlen werden, also Aktien, Gold und Anleihen, in Zeiten extremer Inflation Verlust gemacht. Anleihen real bis zu 23 Prozent, Aktien im Schnitt 12 Prozent.

Oft sollte man nicht auf seine Intuition hören

Bei einer extremen Deflation hingegen gab es durchschnittlich einen Real-Ertrag bei Anleihen von 20 Prozent jährlich, bei Aktien hingegen 11 Prozent jährlich. Doch auch in nicht extremen Zeiten können diese Ergebnisse gestützt werden. Anleihen und Aktien lohnen sich auch bei geringer Deflation, insofern ist es nicht immer sinnvoll, in Sachwerte zu investieren. Denn häufig liegen Anleger mit ihrer Befürchtung einer kommenden Inflation daneben. Bleibt die Teuerung hingegen auf einem geringen Niveau, lassen sich noch Gewinne einfahren. Denn es gibt mehrere Faktoren neben der Inflation, die den Aktienkurs beeinflussen. Für Anleger ist es daher durchaus sinnvoll, sich etwas Expertenwissen anzueignen. Blogs wie Investapedia informieren über aktuelle Trends in der Finanzberatung.

Edelmetalle als sichere Anlage bei Deflation

Zudem sollte beachtet werden, dass Gold während einer starken Inflation weder Gewinne noch Verluste bringt. Wirklich gute Erträge kommen nur zustande, wenn es eine extreme Deflation gibt: jährlich etwa 12 Prozent. Denn obwohl viele Anhänger der Investition in Edelmetalle sich vor Inflations-Zeiten schützen wollen, beachten sie nicht, dass eine Deflation mehr Gewinn bringen würde. Und das deshalb, weil es desto schlechter ist, Gold zu besitzen, je höher die Zinsen sind, denn Gold gibt keine Zinsen. Und niedrige Zinsen gibt es eher bei einer Deflationen. Deshalb sollten Sparer, die stark auf stets verfügbares Geld fixiert sind, dem Vermögen zumindest einige Aktien und Gold beimischen, um sich für Zeiten fallender oder stagnierender Preise zu wappnen.

 

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