Was tun bei Gicht

Foto 1: djd/panthermedia.net

Viele Menschen, die unter Gicht leiden, kennen unangenehme Schmerzanfälle in der Nacht, die den erholsamen Schlaf stören. Der Grund für das Auftreten der nächtlichen Attacken ist in der Regel ein zu hoher Harnsäurespiegel, der mit unterschiedlichen medikamentösen Maßnahmen vorübergehend gesenkt werden kann. Darüber hinaus belegt eine japanische Studie aus dem Jahr 2010, dass eine effektive Unterstützung der medikamentösen Therapie mit Hilfe von Citrat-Verbindungen möglich ist, wie sie beispielsweise in Basica Vital enthalten sind.

Diese auch von dem bayerischen Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Vormann empfohlenen Mineralstoffe sind dafür bekannt, dass sie die für die Schmerzanfälle hauptverantwortliche Harnsäure binden. Dadurch kann die Säure zusammen mit dem Urin ausgeschieden werden.

Wirkung der Citrate

Es konnte nachgewiesen werden, dass eine regelmäßige Aufnahme von Citrat-Verbindungen mit einem geringeren Risiko für die Bildung von Harnsteinen in der Niere einhergeht. Gleichzeitig haben die Citrate den Ruf, die Tätigkeit der Nieren bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion zu steigern. Die durch die Nahrung aufgenommenen Mineralstoffe haben zudem einen positiven Effekt auf das sogenannte Säure-Basen-Gleichgewicht, wodurch der pH-Wert stabilisiert wird. Als Ergebnis haben Betroffene spürbar weniger Schmerzen. Der Grund liegt darin, dass sich die für die typischen Gichtschmerzen hauptverantwortlichen Harnsäurekristalle nur bei einer Übersäuerung bilden und absetzen können.

Bestimmung des Harnsäurespiegels ist empfehlenswert

Untersuchungen haben gezeigt: In Deutschland weist jede fünfte Person einen zu hohen Harnsäurespiegel auf. Für diese auch Hyperurikämie genannte Krankheit ist bei einem Großteil der Betroffenen eine genetische Disposition verantwortlich. Allerdings lagern sich nicht bei jedem die unerwünschten Harnsäurekristalle in den Gelenken ab, da neben der Veranlagung auch eine ungesunde Ernährungsweise die Entstehung einer Gicht-Erkrankung begünstigt. Menschen, die von häufigen Gichterkrankungen in ihrer Familie wissen, können sichergehen und den Harnsäurespiegel schon im Vorfeld von ihrem Hausarzt bestimmen lassen. Ist zu viel Harnsäure im Blut, kann mithilfe einer professionellen Ernährungsberatung die Ernährung umgestellt werden, um so das Risiko für einen Gichtanfall zu minimieren.

Durch Purine ein erhöhtes Gichtrisiko

Männer leiden häufiger unter Gicht als Frauen. Dieses gesteigerte Risiko für Männer wird verstärkt, wenn die Ernährung vor allem aus deftigen und fettreichen Speisen besteht. Wer einer Gichterkrankung effektiv vorbeugen möchte, sollte vor allem die sogenannten Purine meiden. Purine sind Eiweißverbindungen, die gehäuft in Fleisch, Hülsenfrüchten, Alkohol sowie Schalen- und Krustentieren vorkommen und den Harnsäurespiegel stark erhöhen.

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1 Kommentar zu Was tun bei Gicht

  1. Toller Artikel, richtig schlau geworden bin ich aber leider immer noch nicht. Also, was sollte man denn jetzt tun, wenn man an dieser schweren Krankheit leidet?

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