Was machen glückliche Menschen anders (Teil 2)

Was machen glückliche Menschen anders? Eine ganze Menge. Die Glücksforscherin und Psychologin Sonja Lyubomirsky beschreibt in ihrem Buch „The How of Happiness“ (Deutsch: „Glücklich sein: Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben“) 12 Unterschiede, die sich zwischen Glücklichen und Nicht-Glücklichen immer wieder zeigen.

 

 

Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
– Abraham Lincoln

 

Lesen Sie hier „Was machen glückliche Menschen anders (Teil 1)“

 

7. Lerne, zu vergeben.

Mea culpa,
da gibt es Blut, Leid und Tränen an denen ich Schuld hab’
– Moses Pelham (Geteiltes Leid III)

Wir alle haben schon Mist gebaut und auch Menschen verletzt, die uns am Herzen liegen.
Glückliche Menschen vergeben sich selbst und anderen. Sie lassen Selbsthass und Hass auf andere gehen, weil sie wissen, dass Hass krank macht.

 

8. Schaffe Flow-Erlebnisse.

Flow ist ein Zustand, in dem wir nicht merken, wie die Zeit vergeht. Weil wir in einer Tätigkeit aufgehen, die uns Spaß macht und weder überfordert noch unterfordert. Weil wir uns und alles um uns herum vergessen, alles Unglück, alle Grübeleien, allen Stress. Im Flow sind wir zu 100% mit der Tätigkeit beschäftigt – und glücklich.

Glückliche Menschen wissen, was sie in den Flow-Zustand versetzt und machen diese Aktivitäten zu einem wichtigen Bestandteil ihres Lebens.

Wann bist Du im Flow?

 

9. Setze Dir Ziele und verfolge sie leidenschaftlich.

Flow allein mag kurzfristig den Moment glücklich machen, wenn wir ihn erleben, während wir Ziele anstreben, die uns wirklich am Herzen liegen, kann daraus langfristiges Glück entstehen.

Der Auto-Bastler genießt die Momente, in denen er an einem Oldtimer herumschraubt. Hat er dabei noch das Ziel, das Auto wieder fahrfähig zu bekommen und damit durch Italien zu fahren, potenziert sich sein Glück, da er sich auch zwischen den Bastelphasen daran erfreuen kann.

Welches Ziel macht Dich glücklich? (Dabei geht es weniger um das Erreichen als um den Prozess … der Weg ist ja bekanntlich oft das Ziel).

 

10. Genieße in Ruhe.

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, ob das Leben ein Sprint oder ein Marathon ist. Ich glaube, es ist ständiger Wechsel aus Sprints und Ruhephasen. Wir brauchen den Flow, den Rausch, den Sprint, in dem wir alles geben. Wir brauchen jedoch gleichermaßen Entspannung und Muße. Was wir nicht brauchen sind Marathonläufe, die an uns zehren, bis wir völlig erschöpft umfallen.

Genuss und Ruhe gehen Hand in Hand. Ein gutes Beispiel dafür ist das achtsame Essen, das auch im kostenlosen E-Book „Die myMONK-Meditationen“ beschrieben ist.

 

11. Übe eine spirituelle Praxis aus.

Die spirituelle Praxis – sei es Yoga, Zen, Qigong oder etwas anderes – erlaubt uns in Kontakt zu treten mit dem, was über unser begrenztes Ich hinausgeht, zum Verbundensein mit anderen / mit dem Universum / mit Gott o.ä..

Die spirituelle Praxis ist wichtig, aber nicht alles, wie wir an den ersten zehn Punkten gesehen haben. Sie darf keine Flucht vorm Leben sein, um zum Glück beizutragen.

Paolo Coelho schreibt dazu: „Es ist für einen impotenten Mann einfach, die absolute Keuschheit zu predigen, doch welchen Wert hat das?“

 

12. Sorge für Deinen Körper.

Unser Körper beeinflusst unser Denken und Fühlen – und damit auch unser Glücksempfinden. Ein vernachlässigter Körper psychische Leiden hervorbringen oder verstärken. Regelmäßiges Laufen wirkt zum Beispiel erwiesenermaßen gegen Depressionen.

 

Quelle: myMonk.de

 

 

 

 

 

 

 

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