Luxemburg: europäische Geschichte und grüne Welle

Foto: djd/LCTO

Die kleine und relativ überschaubare Stadt Luxemburg ist nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen europäischen Institutionen, die dort angesiedelt sind, eine Reise wert. Als eine von drei offiziellen EU-Hauptstädten präsentiert sich die 1.000-jährige Stadt heute modern und kosmopolitisch ohne ihre historische Vergangenheit außer Acht zu lassen – immerhin ist das Stadtbild noch heute von den alten Bastionen, Wehrtürmen und Festungswällen geprägt.

Nichtsdestotrotz steht Luxemburg inzwischen ganz im Zeichen europäischer Geschichte, spielte die Stadt doch eine entscheidende Rolle im europäischen Integrationsprozess. So sind hier nicht nur der Europäische Rechnungshof und der Europäische Gerichtshof zu finden, sondern viele weitere politische Sehenswürdigkeiten, die man besonders gut auf dem thematischen Rundweg „Luxemburg, europäische Hauptstadt“ kennenlernen kann.

 

Natur inmitten der Stadt

Jede Stadt hat ihre grünen Oasen, doch Luxemburg übertrifft selbst die größten Erwartungen von Naturliebhabern. Immerhin besteht über die Hälfte der Stadt aus Grünflächen und Parkanlagen, die von den Sanddünen am Rande des Kirchberg-Plateaus bis hin zu den einstigen Klostergärten im Alzettetal zur Erholung einladen. Darüber hinaus sind Grünanlagen auch bestens zur Freizeitgestaltung geeignet. Hierfür steht unter anderem ein ausgebautes Radwegenetz mit einer Gesamtlänge von über 150 Kilometern zur Verfügung. Wer Luxemburg mit dem Drahtesel unsicher machen möchte, kann sich zudem an mehr als 70 Stationen Fahrräder ausleihen.

Darüber hinaus lässt sich Luxemburg auch joggend erleben. Hierzu ist die Joggingtour „Jog´n See“, die zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten führt, geradezu prädestiniert. Während der Tour vermittelt ein Gästeführer des Luxemburg City Tourist Office wissenswerte Informationen, während die Teilnehmer neben den Sehenswürdigkeiten auch immer wieder Panoramablicke über die historische Altstadt erhaschen können.

 

Noch mehr Höhepunkte

2013 feiert Luxemburg nicht nur den 100. Geburtstag von Pierre Werner, dem geistigen Vater des Euro, sondern gedenkt auch dem 50. Todestag von Gründervater Robert Schumann. Auch das Bestehen der Kathedrale Notre Dame jährt sich in diesem Jahr zum 400. Mal.

Eine Empfehlung, wann Luxemburg am besten besucht werden sollte, gibt es nicht. Schließlich ist hier immer etwas los – sei es bei den typischen Volksfesten Schueberfouer und Emaischen oder bei der nationalen Marienwallfahrt.

Im Sommer lohnt sich ein Besuch, weil dann der großherzogliche Palast mit einer der schönsten Fassaden in der ganzen Stadt für Besucher offen steht. Im Innern bekommt man dann faszinierende Eindrücke von der fürstlichen, luxemburgischen Monarchie. Oder man besucht das Fest für alle Sinne mit dem Titel „Summer in the City“, bei dem man allerorts auf seine Kosten kommt – sowohl bei einer der zahlreichen Partys, in der großherzoglichen Konditorei oder im Park der Villa Vauban.

 

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