Schmerzen im Knie: was hilft gegen Arthrose?

Foto: djd/Sanofi

Nicht nur das Kniegelenk ist häufig betroffen – auch Schulter- und Hüftprobleme sind keine Seltenheit im Alter. Besonders gefährdet sind Gelenke, die häufig und stark belastet werden. Arthrose bedeutet nichts anderes, als dass sich die Schutzhülle – die Knorpel – durch Abnutzung auflöst und somit äußere Einwirkungen direkt die Gelenke angreifen können. Durch die ständige Bewegung ist der Gelenkknochen dem Widerstand nun hoffnungslos ausgeliefert.

Besonders Gelenke, die einen großen Anteil der Körpermasse tragen und außerdem viele Außeneinwirkungen wie z. B. Stoßen oder Drehen erleiden müssen, sind gefährdet. Das kann schwerwiegende Folgen haben: Zysten, Knochenentstellungen oder mitunter sogar komplette Gelenkversteifung. Doch was kann man dagegen tun?

Gesund und munter im Kampf gegen die Arthrose

Wenn man Arthrose bekämpfen möchte, kann man seinen Körper erleichtern, indem man überzählige Pfunde los wird. Ein gesunder Ernährungsplan steht dabei ganz oben auf dem Programm. Ebenso wichtig sind aber sportliche Tätigkeiten, denn diese haben für den Gelenkknochen eine unwahrscheinlich aufbauende Wirkung. Der Knorpel und die benachbarten Muskel werden gestärkt und ausreichend versorgt. Doch aufpassen: Die Wahl sollte dabei auf gelenkschonende Sportgattungen fallen – Walken oder Radfahren beispielsweise.

Bewegungstherapie und Schmerzmittel

Auch Physiotherapie sowie schmerzstillende Medikamente können bei Arthrose helfen. Empfehlenswert sind die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte auf die magenfreundlicheren Cox-2-Hemmer (Coxibe), Kortikoiden oder Opiate zurückgreifen.

Künstliche Gelenkschmiere gegen Knieschmerzen

Hyaluronsäure stellt eine weitere nützliche Option gegen Gelenkarthrose dar. Diese erneuert die aufgebrauchte Gelenkschmiere und baut somit die Schutzfunktion wieder auf. Bei Knieschmerzen wird eine Injektion vorgenommen, bei dem die genannte Hyaluronsäure geradewegs in das Gelenk eingespritzt wird. Dies hat eine schmerzlindernde Wirkung auf das Gelenk und es ist sogar möglich, dass die Weiterentwicklung der Erkrankung dadurch reduziert wird. Für die Behandlung sollte man allerdings nur erfahrene Fachärzte ranlassen. Auch die Medikamentenwahl sollte auf ein Produkt fallen, das eine geeignete Hyaluronsäure beinhaltet. Das heißt, dass das Molekulargewicht der natürlichen Hyaluronsäure in den körpereigenen Gelenken entsprechen sollte, wie es bei Synvisc der Fall ist. Das Leiden wird dadurch zügiger und lang anhaltender bekämpft und es sind weniger Einspritzungen nötig – das haben Studien belegt. Es ist außerdem auch die einzige Möglichkeit, um die eigene Gelenkschmiere wieder herzustellen und den fortschreitenden Knorpelabbau einzudämmen.

2 Kommentare zu Schmerzen im Knie: was hilft gegen Arthrose?

  1. Hallo,

    also von Hyaluron-Spritzen würde ich die Finger lassen. Das Infektionsrisiko ist einfach zu gross. Und wenn man erst einmal eine Infektion im Knie hat, bekommt man diese in der Regel niemals mehr raus.

    Ich habe es mit Hyaluron-Kapseln versucht und es hat geklappt. Im Gegensatz zu Spritzen braucht man nur ein wenig länger Geduld, da es seine Zeit braucht, bis die Hyaluronsäure wieder in ausreichenden Mengen im Knie vorhanden ist. Aber dafür hält es dann auch wesentlich länger, wenn man weiterhin die Hyaluronsäurezufuhr konstant beibehält.

    Einfach mal GOOGLE anwerfen und nach “Hyaluronsäure Kapseln” suchen.

    VIEL ERFOLG und GUTE BESSERUNG !

    T.S.

  2. Schöner Artikel. Es stimmt das Ernährung und Bewegung die ersten Schritte im Kampf gegen Arthrose sein sollten. Gerade bei der Ernährung gibt es viel zu
    beachten und man kann auch viel ausprobieren. Darüber hinaus sollte man zu seinem Arzt Orthopäden) gehen und mit ihm absprechen, welche Maßnahmen getroffen werden können die hilffeich sind. (Physio, Akupuntur, Schwimmen…etc…)

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