Denksportart Schach – mehr Konzentration, mehr Leistung

Foto: djd/Barclaycard Barclays Bank PLC

 

Das „königliche Spiel“ Schach ist nicht nur ein guter Zeitvertreib: Wer regelmäßig spielt, der erhöht nachweislich seine kognitiven Fähigkeiten, fördert sein Denkvermögen und kann sich ganzheitlich besser konzentrieren. Laut mehrerer Studien unterstützt das Schachspiel außerdem die Entwicklung des logischen, räumlichen und systematischen Denkens und hilft dabei, Denkvorgänge neu zu strukturieren.

Universität Trier führt Langzeitstudie durch

Da Erwachsene vom regelmäßigen Schachspiel profitieren, ist es denkbar, dass auch Schüler mit Schach eine Steigerung ihrer geistigen Fähigkeiten erfahren können. Die Universität Trier ging dieser Vermutung nach und entwarf eine Schachstudie. Vier Klassen der Grundschule Trier-Olewig erhielten einmal die Woche eine Unterrichtsstunde Schach. Während der Studie überprüfte die Universität die Leistungen der Schüler in den Feldern Verhalten, Konzentration und Intelligenz mittels dreier Tests.

Schachtraining in der Schule – die Ergebnisse:

·      Schüler, die vor der Studie schlechter als andere Kinder abschnitten, konnten durch das regelmäßige Schachspiel eine deutlich höhere Leistungssteigerung verzeichnen als ihre ohnehin überlegenen Mitschüler.

·      Eine benachbarte Grundschule, an der kein Schach gespielt wurde, diente als Vergleichspunkt für die Leistungsveränderung der Schüler. Die „Schachkinder“ steigerten sich im Gegensatz zu den regulären Schülern in den Bereichen Konzentration, Wahrnehmung und soziale Kompetenz.

·      Das Ergebnis der Studie war eindeutig: Kinder, die regelmäßig Schach in der Schule spielen, fördern ihre kognitiven Leistungen. Das Einführen eines Unterrichtsfaches Schach gilt daher als äußerst sinnvoll. Im Internet können die Ergebnisse der Studie noch einmal abgerufen werden.


Schach im Unterricht – Direktbank unterstützt Initiativen für Schüler in Hamburg

Die Erfolge in Trier blieben auch im Rest der Bundesrepublik nicht unbemerkt. In Hamburg-Barmbek setzt man an der Grundschule „Genslerstraße“ deshalb seit November 2007 auf wöchentlichen Schachunterricht. Eine Stunde Mathematikunterricht entfällt, dafür entwickeln die Schüler unter Anleitung von ausgebildeten Lehrern und externen Schachübungsleitern neue Denkstrategien und soziale Kompetenzen. Das Konzentrationstraining macht den Kindern so viel Spaß, dass sie auch an Wochenenden gerne an Schachturnieren teilnehmen. Schulpartnerschaften mit anderen schachbegeisterten Schulen führen zu bundesweiten Schachturnieren und Duellen. Auch im Internet können die Schüler ihre neuen Fähigkeiten beweisen: Online-Partien gegen Schüler aus Südafrika, England und Spanien sind keine Seltenheit mehr.

Das Schachfieber geht soweit, dass dank dem Sponsoring der Direktbank Barclaycard eine Schachlernwerkstatt eingerichtet wurde. Der deutsche Geschäftsführer Carsten Höltkemeyer hat die positiven Ergebnisse des schulischen Schachspiels erkannt: „Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und sie auf das Leben vorzubereiten, ist eine Herzensangelegenheit für unser Haus. Uns ist wichtig, dass wir die Schach-Initiative nicht nur finanziell unterstützen, wir packen auch aktiv mit an. So sind Mitarbeiter bei Barclaycard zwei Tage im Jahr für soziales Engagement freigestellt.“ Die Angestellten nutzen die freie Zeit, um mit den Schülern neue Schachstrategien zu entwickeln und mit ihnen Vergnügen am Spiel Schach zu finden.

Auch die Hamburger Initiative „Schach als Unterrichtsfach“ wird von dem Unternehmen unterstützt. An mehreren Hamburger Schulen wurde bereits eine Unterrichtsstunde Mathematik für das Schulfach Schach gestrichen. Mit Erfolg: auch hier wurde mit Spaß die Konzentration der Schüler verbessert. Barclaycard sponsert außerdem das alljährliche traditionelle Schachturnier für Schüler in Hamburg. Unter dem Motto „Rechtes Alsterufer gegen linkes Alsterufer“ treten über 2.500 Schüler gegeneinander an und beweisen, dass Schach logische, strategische und soziale Kompetenzen fördert und dabei auch noch Spaß macht.


 


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