Interview mit Strange Carmen

Ich konnte vor ein paar Wochen ein tolles Interview mit Diana (Carmen) Ehrler oder auch bekannt als Strange Carmen führen. Weil ich es noch für alle öffentlich machen wollte habe ich mir gedacht ich veröffentliche das Interview unverändert hier auf dieser Seite.

 

Mit ihren jungen Jahren versprüht sie sehr viel Lebensfreude und Sympathie.

 

Was bedeutet es dir zu schreiben?

Sehr viel! Mit dem Schreiben kann ich mich viel besser ausdrücken als mit der Sprache.

Beschreibe dich mit Wörtern?

Laut, humorvoll, kindisch, girliehaft, chaotisch, blond, zielstrebig 

Was möchtest du in der Zukunft erreichen?

Wenn ich die Modeco (Schweizerische Fachschule für Mode und Gestaltung) abgeschlossen habe, möchte ich eine Lehre machen und anschliessend möchte ich Modejournalismus studieren. Während dem will ich aber auch das Modeln vorwärts bringen.

Sind dir die Meinungen anderer Leute wichtig?

Klar, ich höre mir sehr gerne die Meinungen anderer Personen an. Auch wenn sie negativ sind. Ich versuche aber mich deswegen nicht zu ändern. Es würde auch überhaupt nicht gehen, denn ich bin wie ich bin.

 Fotografierst du deine ‚Modesünden‘ selber?

Ja, manchmal fotografiere ich ganz frech die Menschen die mir gerade auffallen. Es müssen aber nicht gerade nur Modesünden sein, manchmal fotografiere ich auch Leute deren Stil mir sehr gefällt. Manchmal sind aber auch meine Freunde die Paparazzi. Wir zeigen uns dann die Bilder und diskutieren was uns gefällt und was eher nicht so.

 

Wurdest du schon einmal beim Fotografieren erwischt?

Nein, zum Glück nicht. Bin auch sehr froh darüber! Mir wäre es wahrscheinlich äusserst peinlich und wenn ich mit Freundinnen zusammen wäre, hätten wir wahrscheinlich einen 5 minütigen Lachanfall – was sehr unhöflich wirken könnte.

Du bist von Natur aus blond. Wie stehst du dazu?

Anfangs fand ich es ziemlich öde. Daher habe ich mir auch die Haare braun gefärbt. Doch durch dieses Färben ist mir aufgefallen, dass das einfach überhaupt nicht ich bin. Mich gibt es eben nur mit blonden Haaren. Ausserdem habe ich Gefallen daran gefunden, dass ich in meinem bekannten und verwandten Umfeld eine der wenigen blonden Personen bin. Und ich bin froh, wenn ich mal was nicht verstehe, sagen kann: „ lahn mich, ich bin blond“ und andere Sprüche über mich reissen kann.

Warum interessierst du dich so für Mode?

Ich denke es kommt vom Ballett und den anderen Tanzarten die ich schon ausübte. Ich trainiere seit ich vier Jahre alt bin und wurde schon dort in diverse verrückte, schöne, lustige usw. Kleidung gesteckt. Dort weckte es wohl in mir das Interesse an der Mode.

Wolltest du mal Tänzerin werden? Eigentlich ja. Ich habe auch fast sieben Tage die Woche viele Stunden trainiert um diesen Traum irgendwann verwirklichen zu können. Leider hab ich diesen Traum aus den Augen verloren und ich habe seit über einem Jahr eine Pause vom Tanzen.
Vermisst du es zu tanzen? Ja sehr! Immer wenn ich Musik höre, würde ich mich dazu so gerne bewegen. Und ich würde auch am liebsten direkt wieder in den Balletsaal gehen und lostanzen. Aber leider gibt es viele verschiedene Gründe, dass dies nicht mehr möglich ist. Aber nun wird es Zeit oder wurde es Zeit, Neues zu entdecken. Dennoch bereue ich es, aufgehört zu haben, weil ich es unheimlich vermisse. Manchmal, wenn ich zuhause bin und für mich tanzen möchte, klappt es nicht, weil ich mich immer aufgebe und denke, dass ich es nicht mehr kann und manchmal würde ich am liebsten nur da sitzen und losheulen. Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte, hätte ich diesen Fehler rückgängig gemacht. (Ich muss mir wohl eine Zeitmaschine bauen)

Hast du dir schon mal Gedanken über einen eigenen Kleiderdesign gemacht?

Ja. Eine gute Freundin  und ich spielen des öfteren mal mit diesem Gedanken. Konnten es aber noch nicht in die Tat umsetzen. Ich denke aber, dies wird noch folgen. Habe ja noch genug Zeit.

Was machst du mit den Kleidern die du nicht mehr benötigst?

Die, die man noch brauchen kann, verschenke ich oder spende sie. Manchmal gebe ich sie auch in der Börse ab. Bei denen die nichts mehr taugen, experimentiere ich manchmal noch etwas rum bis es wieder etwas Nützliches wird oder ich gebe sie in die Kleidersammlung. 

Was findest du beim Bloggen wichtig?

Ich finde, man sollte sich im Klaren sein, was und wie man Dinge schreibt, wenn man es veröffentlicht.

 Um was geht es dir beim bloggen? Mir geht es darum, meine Leidenschaften, Interessen und meine Meinungen mit anderen Personen zu teilen. 

Was findest du toll?

Ich finde es immer wieder toll und erfreulich, wie sich mein Wortschatz vergrössert und vor allem mag ich es sehr, wenn den Leuten meine Artikel und Kolumnen gefallen die ich schreibe.

Was findest du immer wieder lustig? Ich finde es immer wieder von neuem witzig, dass mich die Personen welche meinen Blog lesen oder meine Bilder anschauen, immer älter schätzen als ich bin. Manchmal kommen die einen sogar bis auf das Alter 20! Dabei bin ich doch ein 1997er Kind.

Aus welchem Grund bist du zum Modeln gekommen?

Durch meine Freunde die mich an den Elite Model Look 2012 geschleppt haben. Dort hat es angefangen bergauf zu gehen und Ende 2012 wurde ich noch von einer Djane ( Dj Sanja) entdeckt, die mich in ihre Agentur aufgenommen hat. Ich bin sehr froh und dankbar dafür. Auch wenn es mit meinen nur 171 cm im Modelbusiness schwer werden könnte. Früher hätte ich mich nicht einmal getraut, mit dem Gedanken zu spielen, zu modeln und jetzt ist es nur noch in meinem Kopf. Ich liebe die Kamera (auch wenn sie mich an manchen Tagen überhaupt nicht mag). Ich muss immer alles fest halten, brauche immer Fotos von mir, überall und meine Freunde werden auch immer Opfer meiner Kamera. Nun so ist es eben, ich liebe die Kamera! * lach*

Für welche Marken würdest du gerne mal modeln?

Louis Vuitton, Chanel, Prada hach es gibt so viele und ich träume auch davon, irgendwann einmal ein Victoria‘s Secret Engel zu werden. Aber ich denke, manchmal bleiben Träume halt nur Träume. 

Welchen Designer gefällt dir besonders gut?

Ooohhh Harald Glöööckler!! Von ihm bin ich einfach begeistert! Was er macht finde ich einfach nur der Hammer. Ich wünsche mir sehr, dass ich Ihn irgendwann einmal treffen kann.

Magst du Tiere?

Mögen? Nein. Ich liebe sie! Jedes einzelne Tier liebe ich und ich könnte keinem Tier etwas zu Leide tun. Insekten machen mir zwar ein wenig Angst und wenn eine Spinne in meinem Zimmer ist oder sonst wo in der Nähe herumkrabbelt, kann ich sie nicht anfassen. Dann muss entweder mein Vater oder mein Bruder Hand anlegen. Aber ansonsten liebe ich Tiere. Ich bin auch mit einem halben Zoo aufgewachsen. 🙂 

Isst du Fleisch?

  Nein, normalerweise nicht, denn es tut mir leid gegenüber den Tieren. Ich habe dann immer das Gefühl, ich hätte keinen Respekt vor denen. Dafür verdienen sie doch auch welchen, nicht? Manche denken, ich sei nicht ganz normal – was ich absolut nicht abstreite – aber man muss auch daran denken, dass viele Tiere kein schönes Leben führen und in vielen Ländern haben sie nicht einmal Platz um sich ein bisschen zu drehen und leben in ihrem eigenen Urin usw. Bei Hühnern ist es nicht anders. Die werden in enge Käfige gesteckt und ihre Füsse wachsen um die Bodengitter der Metallkäfige herum. Solch ein Platzmangel führt zu Stress und bringt die Hennen dazu, nach ihren Artgenossinnen zu hacken. Deshalb schneidet, klemmt oder brennt man ihnen das Schnabelende ab. In Europa wird es wahrscheinlich nicht so sein aber trotzdem finde ich es hart, Fleisch zu essen. Wenn ich Fleisch esse, was selten vorkommt, schaue ich immer, von wo es kommt. Ausserdem bräuchten Fleischesser sauren Speichel und Vegetarier nehmen schneller ab als Fleischfresser. 

Hast du dir schon einmal vorgestellt, ein veganes Leben zu starten?

Nein noch nicht. Aber ich habe mich erst gerade gefragt: wenn Bäume wachsen, leiden die dann auch unter Schmerzen wie wenn wir Menschen wachsen?
 

Was für Dinge magst du?

Alles was glitzert und glänzt. Nieten und Totenköpfe, Blümchen, Farben, wirres und buntes Zeug.

 Liest du viele Modemagazine?

Oh ja! In meinem Zimmer sind so viele Magazine gestapelt und verteilt. Ich habe sogar noch welche, die meine Mutter mir einmal von ihrem Arbeitsort mitgebracht hat – von dem Jahr 1860!! Ausserdem renne ich jeden Freitag an den Zeitungsstand um mir eine Friday-Ausgabe zu schnappen um sie auf dem Nachhauseweg abzuchecken.

Hast du gerade ein tolles Buch zu empfehlen?

Ja, ich lese gerade das Buch Skinny Bitch was ich nur von herzen empfehlen kann! Von diesem Buch weiss ich auch so viel über das Fleisch.

 Bist du mehr unterwegs oder zu Hause?

Auf jeden Fall mehr unterwegs. Mein Terminkalender ist immer total verplant und meine treue Begleiterin, die Agenda, immer vollgekrizzelt. Mir macht es Spass, so viel unterwegs zu sein als nur zu Hause zu sitzen und Fernsehsendungen anzuglotzen die man sowieso schon etwa dreimal gesehen hat. Es ist aber auch sehr anstrengend und benötigt viel Kraft und Energie. An manchen Tagen bin ich dann schon froh, wenn ich zu Hause sitzen kann und einfach faulenzen und mich ausruhen kann. Aber das Lied von Lenny Kravitz „ Always on the run“ passt schon ein bisschen zu mir. Wenn auch nur der Titel.

Ich fand es toll wie sie auch Witze über sich selbst reissen konnte und ihre Antworten kamen ohne zu zögern und doch sehr überlegt auf mich zu.

 

Ich finde sie grossartig und ihren Look gefällt mir dazu.

 

3 Kommentare zu Interview mit Strange Carmen

  1. Eine sehr schöne und fotogene junge Dame.
    Ich denke du hast grosses Talent zum modeln. Probier es doch nochmals beim Elite Model Look oder bewirb dich noch bei anderen Agenturen.

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