Diabetes und seine Folgeerkrankungen

Foto: djd/Wörwag Pharma

Gerade Frauen, die sich viel mit dem großen Thema „Gesundheit“ beschäftigen, glauben, auch über die Diabeteserkrankung einigermaßen Bescheid zu wissen. Dies ist in vielen Fällen auch zutreffend, zumindest was die Stoffwechselstörung als solche betrifft. Weniger bekannt sind jedoch meist die langfristigen Auswirkungen der Krankheit auf den Organismus sowie mögliche Folgeerkrankungen, über die selbst Betroffene oft kaum Bescheid wissen.

Daher möchte die neue Online-Plattform Miligamma einen Beitrag dazu leisten, die Wissenslücke zu schließen, weshalb sich auf dem Portal auch alles um den Themenbereich der diabetischen Folgeerkrankungen dreht.

Diabetische Neuropathie

Als Folgeerkrankungen eines Diabetes treten neben Schäden am Herz-Kreislauf-System häufig auch Erkrankungen des Nervensystems auf. So ist fast jeder dritte Diabetiker von der sogenannten diabetischen Neuropathie betroffen. Aus diesem Grund steht der Schutz vor gefäß- und nervenbedingten Komplikationen auch im Mittelpunkt des Online-Portals – insbesondere das Erkennen von diabetesbedingten Nervenschäden wird dabei thematisiert.

Kribbeln in Händen und Füßen

Auch auf Empfindungsstörungen in den Gliedmaßen legt das Portal ein besonderes Augenmerk. Denn diese Symptome sind in vielen Fällen ein Warnzeichen dafür, dass Nerven und Gefäße bereits geschädigt sind. Oftmals werden sie jedoch nicht ernst genommen, weshalb ein „Empfindungs-Check“ eine erste Einschätzung liefern soll, ob die Beschwerden tatsächlich auf einer Neuropathie fußen. Die ärztliche Diagnose kann dieser Test selbstverständlich nicht ersetzen – er dient jedoch als erster Schritt, um der Folgeerkrankung entgegenzuwirken.

Multimediales Angebot

Auch kostenlose Ratgeber und Broschüren sind Teil des Angebots der Diabetes Webseite. So können unter anderem die Fußpflege-Broschüre „Gesunde Diabetiker-Füße“ oder ein Diabetikerpass kostenlos beschwert werden. Letzterer soll dabei helfen, den Überblick über Krankheitsverlauf und Untersuchungen zu behalten. Diabetiker finden auf dem Portal darüber hinaus ein Neuropathie-Protokoll, mit dessen Unterstützung sie nachvollziehen können, wie sie auf therapeutische Maßnahmen zur Neuropathie ansprechen. Sollten trotz der umfangreichen Informationen auf dem Portal noch Fragen offen sein, hilft das Expertentelefon. Dabei beantwortet die Diabetologin Dr. Helga Zeller einmal im Monat kostenlos und vertraulich sämtliche Fragen von Betroffenen und Angehörigen – zu allgemeinen Dingen ebenso wie zu den Folgeerkrankungen eines Diabetes.

Bezeichnung altgriechischer Herkunft

Die Diabetes-Erkrankung ist schon seit der Antike bekannt, weshalb auch die Bezeichnung „Diabetes mellitus“ aus dem Altgriechischen stammt. Auf Deutsch bedeutet dies „honigsüßer Durchfluss“, womit der Name auf das Hauptsymptom der Erkrankung, der Zuckerausscheidung über den Urin, anspielt.

In unserer modernen Zeit steht Diabetes mellitus für eine große Anzahl an Stoffwechselerkrankungen, wobei der zentrale Punkt stets die Überzuckerung des Blutes ist. Als Ursache hierfür gilt das Hormon Insulin, welches den Zucker-stoffwechsel im Körper reguliert. Liegt dabei ein Mangel oder eine abgeschwächte Wirksamkeit vor, kommt es zu einer Störung.

Störung in der Insulinausschüttung

Diabetes mellitus wird in die beiden Formen Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes gegliedert. Beim ersten Typ produziert der Körper überhaupt kein Insulin mehr, während er beim zweiten Typ nur unzureichend auf die Ausschüttung des Hormons reagiert. Die Insulinresistenz, also der Typ-2, tritt dabei weit häufiger auf als der Typ-1 und resultiert meist aus einem ungesunden Lebensstil und Übergewicht. Daneben können jedoch auch die Gene an seiner Entstehung beteiligt sein.

Ue

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