Wie man sein Fahrrad regelmäßig überprüft

Foto: djd/MFT

Sport an der frischen Luft betreiben und dabei gleichzeitig die Natur in vollen Zügen genießen kann man am besten beim Fahrradfahren. Um das Zweirad-Vergnügen dauerhaft sicher zu gestalten, sollte das Fahrrad regelmäßig gepflegt und überprüft werden. Dies kann man entweder von einer Fahrradwerkstatt übernehmen lassen oder in Eigenregie durchführen – was übrigens auch für Frauen kein Problem ist. Wie man dabei am besten vorgeht und worauf man achten sollte, erklärt der folgende Artikel.

Fahrradreinigung und -überprüfung kombinieren

Eine gute Pflege beginnt bei der gründlichen Reinigung, die man in regelmäßigen Abständen vornehmen sollte. Zum einen sind Schlammspritzer am Rahmen nicht schön und zum anderen sind sie auch ein guter Nährboden für Rost, der sich leicht darunter festsetzen kann. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Säuberung von Rahmen, Kette, Reifen und Griffen auch so wichtig. Gleichzeitig ist die Fahrradreinigung auch eine gute Gelegenheit, um das gesamte Rad zu überprüfen.

Schonende Reinigung des Fahrrads

Bei der Reinigung des Fahrrads sollte man zwar gründlich, aber gleichzeitig auch schonend vorgehen. Konkret bedeutet dies, dass weder Gartenschläuche noch Hochdruckreiniger dazu geeignet sind, Schmutz am Fahrrad zu entfernen – ihr hoher Druck kann nämlich leicht zu Beschädigungen führen. Empfehlenswert ist es vielmehr, das Rad per Hand unter Zuhilfenahme eines Tuches und einer Reinigungsflüssigkeit zu reinigen. Danach kann man auch gleich noch der Kette mit einigen Tropfen Öl etwas Gutes tun.

Fahrradausstattung überprüfen

Wenn man sein Fahrrad überprüft, sollte vor allem auch an die Ausstattungen gedacht werden, die ein sicheres Fahren garantieren. Das bedeutet, dass in erster Linie die Bremsen funktionieren, also ohne allzu viel Spiel zupacken, sollten. Selbstverständlich muss auch das Licht vorne wie hinten einwandfrei funktionieren.

Beschädigte Reifen müssen ersetzt werden

Um die Funktionstüchtigkeit der Bremsen zu überprüfen, wirft man einen Blick auf die Bremsklötze, die immer dann ausgetauscht werden sollten, wenn ihre Stärke nicht mehr ausreicht. Gleiches gilt auch für beschädigte oder stark abgefahrene Reifen – mit zunehmendem Alter werden diese nämlich brüchig und porös, sodass ein sicheres Fahren nicht mehr gewährleistet ist. Dafür ist es übrigens auch wichtig, dass die Speichen fest sitzen. Mit etwas Geschick kann man diese selbst nachziehen, andernfalls kann man dies auch in den meisten Fahrradwerkstätten erledigen lassen.

Sicherer und bequemer Transport

Wurden all diese Punkte überprüft und Probleme gegebenenfalls behoben, kann man sich entspannt auf die nächste Fahrradtour begeben. Wer dies in weiter entfernten Gegenden tun möchte, muss das eigene Fahrrad jedoch erst einmal sicher zum entsprechenden Ausgangsort transportieren. Mit dem passenden Tragesystem fürs Auto geht dies übrigens sehr bequem. Man sollte allerdings darauf achten, dass man das zulässige Maximalgewicht nicht überschreitet, um so gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden.

Fahrradträger für E-Bikes

E-Bikes bringen mit ihrem eingebauten Elektromotor schnell einige zusätzliche Kilos auf die Waage. Deshalb stellen sie auch andere Anforderungen an den Transport als normale Fahrräder. Will heißen: Nicht jeder Träger ist in der Lage, das Extragewicht zu meistern. Geeignet sind beispielsweise Heckträger des Herstellers mft. Das Modell „euro-select compact“ hat ein Eigengewicht von nur 13 Kilogramm, ist aber für den Transport von Fahrrädern mit einem Gewicht von bis zu 60 Kilogramm geeignet, was in etwa dem Gewicht von zwei E-Bikes entspricht. Besonders praktisch ist darüber hinaus die Tatsache, dass keine zusätzliche TÜV-Zulassung benötigt wird, sodass der Träger umgehend genutzt werden kann.

Regelungen für den Transport von Fahrrädern

Um die Autofahrt mit einem Fahrradträger möglichst sicher zu gestalten, sollte man lieber den Fuß etwas vom Gas nehmen und sich auf deutschen Autobahnen an die empfohlene Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern halten. Wer mit den Fahrrädern ins Ausland reisen möchte, sollte sich vorher informieren, welche Regelungen dort gelten. Besondere Vorsicht sollte man allerdings grundsätzlich auf Brücken, bergigen Strecken und bei starkem Wind walten lassen.

Fahrrad überprüfen: Die wichtigsten Punkte im Überblick

Damit das eigene Fahrrad nicht nur lange schön, sondern auch funktionstüchtig und sicher bleibt, ist eine regelmäßige Überprüfung extrem wichtig. Die wichtigsten Punkte hierzu liefert die nachfolgende Checkliste noch einmal im Überblick.

  • Rahmen und Felgen säubern.
  • Checken, ob die Fahrrad-Kette stramm sitzt.
  • Bremsen auf ihre Funktionalität überprüfen.
  • Testen, ob das Licht vorne und hinten funktioniert.
  • Überprüfen, ob die Speichen fest sitzen. Falls nicht: nachziehen.
  • Brems- und Seilzüge sowie die Fahrradkette einfetten.
  • Checken, ob die Reifen noch über ausreichend Profil verfügen und nicht beschädigt sind.
  • Reifen mit Luft aufpumpen.

 

 

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