Verbinden Sie Radfahren mit Kultur

Foto: djd/Kappest/Uckermark (tmu GmbH)

Auf dem Oder-Neiße-Radweg sportliche Betätigung mit kulturellen Highlights verbinden – Der Startpunkt des Oder-Neiße-Radwegs ist die Quelle der Lausitzer Neiße im Ort Nová Ves – zu Deutsch Neudorf – im tschechischen Isergebirge. Nach 55 Kilometern erreicht man Deutschland und die Neiße bildet den Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland. Von dort aus führt der Weg zur Mündung der Neiße in die Oder, die dann wiederum die Landesgrenze zwischen den beiden Ländern bildet. Radfahrer fahren auf der westlichen Seite des Flusses entlang bis zum Stettiner Haff, von wo aus es weiter geht bis nach Ahlbeck auf Usedom.

Historische Altstadt in Görlitz

Der Oder-Neiße-Radweg bietet auf beiden Seiten der Flüsse viele faszinierende Regionen und Städte, wie beispielsweise Görlitz mit seinen rund 4.000 sanierten Baudenkmälern, die die Stadt schon häufig zum Schauplatz von Filmaufnahmen werden ließen. Ebenfalls wie geschaffen für einen Zwischenstopp ist der grenzüberschreitende Park in Bad Muskau im Norden von Görlitz, wo Flüsse, Seen, Wiesen, Brücken und das Neue Schloss direkt vom Fahrradsattel aus zur Erkundung einladen.

Brandenburg und Uckermarck

Auch in Brandenburg gibt es einiges zu besichtigen. So ist beispielsweise das Kloster Neuzelle mit seiner Klosterbrauerei, Brennerei und Kirche ein schönes Etappenziel, bei dem vor allem der Garten mit Orangerie zum gemütlichen Flanieren einlädt. In Eisenhüttenstadt – der ersten sozialistischen Planstadt – hingegen kann man im „Dokumentationsmuseum Alltagskultur der DDR“ vergangene Zeiten erkunden. Weiter geht es dann durch die historische Landschaft der Uckermark, in der viele kulturelle Highlights zur Entdeckung einladen. In Criewen etwa kann man sich während einer kurzen Pause vom Radfahren im Lenné-Park anschauen, wie sich Natur und Kultur vereinen lassen: Seit 1820 werden im Landschaftspark einheimische und seltene Pflanzen liebevoll gehegt und gepflegt. Auch das nahe gelegene Nationalparkmuseum ist einen Besuch wert, da es viele interessante Informationen über die Fauna und Flora im Nationalpark bereithält.

Kulturgeschichte in Vierraden

Von einer unerwarteten Seite zeigt sich die regionale Kulturgeschichte in Vierraden. Dort berichtet das Tabakmuseum von einer Zeit, in der Rauchen noch angesagt war. Den Kern des Museums bildet eine denkmalgeschützte Tabaktrockenscheune, in der Wissen über die Geschichte und Kultur des Tabakanbaus, die erforderlichen regionalen Bedingungen, die Tabakverarbeitung und den Tabakhandel vermittelt wird. Selbstverständlich finden allerdings auch die gesundheitlichen Folgen des Rauchens Erwähnung.

 

 

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